Migräne & Männer
Migräne bei Männern: Symptome, Trigger und Unterschiede
Frauen und Männer sind biologisch eigenständige Geschlechter. Bei Migräne zeigt sich das besonders deutlich – die Erkrankung kann sich bei Männern anders anfühlen.
Männer und Frauen unterscheiden sich biologisch und physiologisch. Bei Migräne zeigt sich dies besonders deutlich. Denn auch wenn die Erkrankung bei allen ähnlich definiert ist, kann sie sich bei Männern anders anfühlen und zeigen.
Warum die Diagnose oft später kommt
Migräne wird bei Männern häufiger übersehen oder spät erkannt. Ein Grund: Die Symptome passen nicht immer in das klassische Bild, das viele mit Migräne verbinden. Gleichzeitig sprechen Männer oft weniger über ihre Beschwerden oder suchen später Hilfe.
Das führt dazu, dass Migräne bei Männern unterschätzt oder fehlinterpretiert werden kann – sowohl von Betroffenen selbst als auch im Umfeld.
Wie zeigt sich Migräne bei Männern? Typische Symptome
Migräne wird bei Männern häufiger von einer Aura begleitet. Eine Aura kann sich durch Sehstörungen wie Gesichtsfeldausfälle, Lichtblitze oder das Wahrnehmen von grellen Farben zeigen. Ausserdem kann es zu Störungen von Motorik, Sensibilität, Sprache oder Bewusstsein kommen.
Gemäss einer Studie können bei Männern diese charakteristischen Symptome schwächer oder anders ausgeprägt sein. Dies kann die Diagnosestellung erschweren.
Weiter treten bei Männern ab etwa 60 Jahren Migräne-Kopfschmerzen häufiger beidseitig auf, anders als die für Migräne typischen einseitigen Kopfschmerzen.
Migräne-Trigger bei Männern: Was kann eine Attacke auslösen?
Übermässig viel Schlaf
Kann vor allem bei Männern Migräne provozieren – das zeigte eine aktuelle Studie.
Alkohol
Gilt – wie auch bei Frauen – als Hauptauslöser einer Migräne.
Körperliche Betätigung
Gilt – wie auch bei Frauen – als Hauptauslöser einer Migräne.
Bestimmte Lebensmittel
Gelten – wie auch bei Frauen – als Hauptauslöser einer Migräne.
Stress und grelles Licht
Gelten – wie auch bei Frauen – als Hauptauslöser einer Migräne.
Übermässig viel Schlaf kann vor allem bei Männern Migräne provozieren – das zeigte eine aktuelle Studie. Alkohol, körperliche Betätigung, bestimmte Lebensmittel, Stress und grelles Licht gelten – wie auch bei Frauen – als Hauptauslöser einer Migräne.
Migräne kennt kein Geschlecht
Migräne ist kein «Frauenproblem», sondern betrifft sowohl Frauen als auch Männer. Für Dich bedeutet das:
- Deine Symptome sind real
- Deine Trigger sind individuell
- Deine Erfahrung zählt
Du bist nicht allein – sprich über deine Migräne
Vielleicht erkennst du dich in einigen Punkten wieder. Vielleicht auch nicht. Migräne ist bei jedem Menschen anders.
Was zählt: Nimm deine Beschwerden ernst, hol dir Unterstützung und sprich ohne Scham darüber. Denn je mehr Migräne thematisiert wird, desto besser wird sie verstanden und als neurologische Erkrankung ernst genommen.
Sei mutig. Sei stark.
